Planoffenlegung & Einwendung

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https://www.voerde.de/klima-verkehr-bauen/bauleitplanung/offenlage-75-aenderung-des-flaechennutzungsplans-logistikpark

Die Voerder Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen von außerhalb, die sich betroffen fühlen, können Ihre Einwendungen an die Stadt Voerde bis einschl. Montag 8. Juli 2024 zur Geltung bringen.

Einwendung per Mail an: stadtplanung@voerde.deEinwendung per Postan: Stadtverwaltung Voerde
Der Bürgermeister
Fachdienst 6.1
Rathausplatz 20
46562 Voerde

Die nachstehenden Links führen zu Stellungnahmen von BUND & NABU, Kreisbauernverband, Bündnis 90/Die Grünen Voerde und persönlichen Stellungnahmen zum Bebauungsplan Nr. 139 „Logistikpark Hafen Emmelsum“. Gerne können Einwendende diese Stellungnahmen für Ihre Einwendung nutzen bzw. sich mit Ihrer Einwendung auf Inhalte der Stellungnahmen beziehen!

Stellungnahme BUND & NABU https://emmelsum-biotop-retten.de/wp-content/uploads/2024/05/Stellungnahme-Logistikpark-Emmelsum-20.01.2023-1.pdf

Stellungnahme Kreisbauernschaft https://emmelsum-biotop-retten.de/wp-content/uploads/2024/06/Stellungnahme-Kreisbauernschaft-2.pdf

Einwendung-Stefanie Norden Herunterladen

Einwendung-Frank Parting Herunterladen

Einwendung-Dr.-Anette Theisinger Herunterladen

Einwendung-Dr.-Georg Gallenkemper Herunterladen

Einwendungsbausteine

Landschaftszerstörung 1

In den letzten Jahren ist im Bereich des Hafens Emmelsum sowie zwischen Kanal und Böskenstraße eine fortschreitende Landschaftszerstörung zu beobachten. Gewerbe- und Industrieanlagen haben die ursprüngliche niederrheinische Landschaft und damit ein Stück vertrauter Heimat verschwinden lassen. Jetzt soll auch noch die letzte verbleibende Grünfläche in diesem Raum zum größten Teil verschwinden. Gegen diese Entwicklung wende ich mich entschieden und fordere ein Ende dieser Landschaftszerstörung, damit die Lebensqualität in Spellen und Emmelsum erhalten bleibt.

Landschaftszerstörung 2

Der Bebauungsplan eröffnet dem Investor die Möglichkeit bis zu 20 Meter hohe Hallen errichten zu können. So eine Hallenhöhe würde das Ortseingangsbild von Spellen nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte deshalb darum die Hallenhöhe vertraglich so zu gestalten, dass der Investor die Hallenhöhe im vorgenannten Sinne reduzieren muss.

Klima 1

In dieses Gebiet, mit einer für Voerde derart wichtigen klimatischen Funktion einzugreifen, verbietet sich. Dies verbietet sich vor allem vor dem Hintergrund der Klimakrise, die ein Umdenken und eine Verschiebung der politischen Prioritäten erfordert. Räume, die zur Abkühlung beitragen und als Frischluftschneisen dienen, müssen ungestört erhalten bleiben. Flächenversiegelungen und die Errichtung eines Gebäudes von den geplanten Ausmaßen sind in einer Frischluftschneise und in einem Abkühlungsraum fehl am Platze.

Klima 2

Die Errichtung eines Logistikzentrums an der vorgesehenen Stelle wird zu Flächenversiegelung führen und zu einer deutlichen Zunahme besonders des LK-Verkehrs. Beide Faktoren sorgen für eine Verstärkung der Klimakrise durch unmittelbare Förderung der Erwärmung oder durch gesteigerte CO2 Emissionen. Dies steht im deutlichen Gegensatz zu den Erfordernissen des Klimaschutzes.

Artenschutz 1

Die Errichtung des Gebäudes und der sonstigen Verkehrsinfrastruktur des Logistikzentrums wird auch zur Folge haben, dass bisher wichtige Biotopstrukturen zerstört bzw. stark beeinträchtigt werden und damit ihre Vernetzungsfunktion nicht mehr leisten können. Die einzige noch vorhandene Biotopverbindung vom Freiraum um Spellen zum Kanal und darüber hinaus in die Lippeaue würde zerstört werden.

Artenschutz 2

Das Plangebiet ist der letzte Rückzugsort, insbesondere für Nieder-u. Hochwild in Emmelsum, bei Rheinhochwasser. Auch die veränderte Planung wird diesem Um-bzw. Notstand nicht gerecht. Das „Restbiotop“ wird der Situation bei Hochwasser, schon allein schon wegen der Anzahl der schutzsuchenden Tiere, nicht gerecht werden können. Bei Umsetzung der Planung wird es hier ein weiteren Biodiversitätsverlust geben!

Verkehr 1

Wie man heute schon feststellen kann ist das Verkehrsaufkommen besonders auf der Frankfurter Straße und der B8 besonders zu den Stoßzeiten sehr hoch. Der LKW-Verkehr hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Ich befürchte, dass durch das geplante Logistikzentrum noch deutlich mehr Verkehr insbesondere LKW-Verkehr erzeugt wird. Dieser Verkehr überlastet die Straßen, führt zu Staus, zusätzlichen Emissionen an Abgasen, Staub und besonders Lärm. Die Wohnqualität und Lebensqualität in vielen Voerder Stadteilen wird dadurch erheblich beeinträchtigt.

Verkehr 2

Für Radfahrer & Radfahrerinnen wird der zunehmende Verkehr entlang der Frankfurter Straße und der B8 zu einer deutlichen Belastung führen und somit das Radfahren auf diesen Strecken unattraktiv machen. Feinstaubbelastung, Lärm sowie eine vermehrte Unfallgefahr wären die Folgen für diese Verkehrsteilnehmer.