Aktuelles

25. Februar 2026 – Die Firma Greenfield Developement ist mal wieder „Seiner Zeit voraus„, trotz Rodungsverbot & laufendem Verfahren beim Oberverwaltungsgericht

Greenfield kündigt auf seiner Homepage den möglichen Hallen-Baubeginn für das 2. Quartal 2026 in der Brut-u. Setzzeit an (s. Link).

LINK Greenfield Development

In Rheinische Post – 4. Februar 2023

9.02.2026 – Frühstück mit Unterstützern am Emmelsum Biotop anlässlich des Rodungsverbotes des OVG Münster für die Firma „Greenfield Developement“ durch das Oberverwaltungsgerichts Münster

06.02.2026 – Auszug aus dem heutigen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster im Normenkontrollverfahren gegen die Stadt Voerde zum „Bebaungsplan Nr. 139 „Logistikpark Hafen Emmelsum“

„Es wird angeordnet, dass bis zu einer Entscheidung des Senats über den Antrag auf Außervollzugsetzung
des Bebauungsplans Nr. 139 „Logistikpark Hafen Emmelsum“ keine Vorbereitungs- und Rodungsarbeiten zur Vollziehung und Umsetzung dieses Bebauungsplans vorgenommen werden dürfe

Angesichts der vorliegend in Rede stehenden Schäden für geschützte Rechtsgüter bei Vollzug der Planung erscheint eine gerichtliche Zwischenentscheidung für die Dauer des Eilrechtsschutzverfahrens im Lichte des Art. 19 Abs. 4 GG geboten, um die Schaffung vollendeter Tatsachen zu verhindern und damit den Anspruch der Antragsteller auf tatsächlich wirksamen vorläufigen Rechtsschutz zu sichern. Denn mit der ab dem 9. Februar 2026 drohenden Abholzung im Plangebiet steht ein irreparabler Nachteil in Rede. Die Aufstellungsvorgänge liegen dem Senat erst seit dem 30. Januar 2026 vor. Der angegriffene Bebauungsplan Nr. 139, den der Rat der Antragsgegnerin bereits am 8. Juli 2025 beschlossen hat, ist erst am 20. Januar 2026 öffentlich bekannt gemacht worden. Dass die Vorbereitungs- und Rodungsarbeiten zwischen dem 1. März und dem 30. September 2026 (vgl. § 39 Abs. 5 BNatSchG) nicht stattfinden dürfen, ist den Beteiligten – auch der Antrags gegnerin und der Beigeladenen – seit Monaten bekannt.

Schließlich kann auch ein möglicher Erfolg des Eilrechtsschutzbegehrens nach dem Stand der Dinge jedenfalls nicht von vorneherein ausgeschlossen werden. Weitere Voraussetzungen für den Erlass einer Zwischenentscheidung bestehen nicht.

Dass der am 8. Juli 2025 vom Rat der Antragsgegnerin beschlossene Bebauungsplan (erst) am 20. Januar 2026 öffentlich bekannt gemacht worden ist, liegt jedenfalls nicht in der Risikosphäre der Antragstel ler.

Unabhängig davon wird sich die Feststellung einer hohen Wahrscheinlichkeit für ein Obsiegen – von hier nicht interessierenden Ausnahmefällen abgesehen -– jeden falls bei komplexeren bzw. umfangreicheren Verfahren – wie auch dem vorliegenden – regelmäßig kurzfristig nicht treffen lassen, so dass ein solches Erfordernis die Garantie des effektiven Rechtschutzes ggf. leerlaufen lassen könnte.

Zu einer anderen Bewertung führt auch nicht der Vortrag der Beigeladenen und der Antragsgegnerin, die Rodungen seien sowohl nach den Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 139 als auch nach den Festsetzungen des in diesem Bereich zuvor Gültigkeit beanspruchenden Bebauungsplans Nr. 39 zulässig.

Die Rodungsarbeiten, deren Beginn für den 9. Februar 2026 geplant ist, sollen erkennbar der Umsetzung des Bebauungsplans Nr. 139 dienen, wie nicht zuletzt auch aus dem Vortrag der Beigeladenen folgt,

Bei Unwirksamkeit der Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 139 wären von den Rodungen jedenfalls nicht unerhebliche Teile des in der Umweltverträglichkeitsstudie zum Bebauungsplan Nr. 139 als Klimaschutzwald bzw. Immissionsschutzwald be zeichneten Gebiets betroffen.

Dass die Rodungen, die offenbar auf mehreren Flächen im Plangebiet stattfinden sollen, insgesamt nur einen relativ geringen Teil des Plangebiets betreffen, wie die Beigeladene vorträgt, hindert den Erlass der Zwischenentscheidung ebenfalls nicht und gebietet auch nicht, wie von der Beigeladenen angeregt, die Zwischenentscheidung nur auf Teile des Plangebiets zu beschränken,

zumal mit dem Hängebeschluss hier verhindert werden soll, dass kurzfristig „vollendete Tatsachen“ geschaffen werden und der Bebauungsplan Nr.139 bereits in Teilen umgesetzt wird, bevor der Senat über den Antrag auf vorläufige Außervollzugsetzung entschieden hat.

Vorsorglich weist der Senat darauf hin, dass mit dem Erlass der Zwischenverfügung der Ausgang des Verfahrens nach § 47 Abs. 6 VwGO, über das möglichst noch im zweiten, spätestens aber im dritten Quartal 2026 (und damit bis zum Ende des in § – 5 – 39 Abs. 5 Nrn. 2 und 3 BNatSchG bezeichneten Verbotszeitraums) zu entscheiden sein wird, nicht vorgezeichnet ist.

Dieser Beschluss ist unanfechtbar!

Greenfield Development hat auf unseren Eilantrag beim OVG reagiert. Sie sind nicht bereit, auf Rodungsarbeiten zu verzichten, bis über den Eilantrag entschieden ist. Sie wollen am 09. u. 10.02.2026 mit umfangreichen Rodungsmaßnahmen beginnen. Darüber haben sie das OVG in Kenntnis gesetzt. Die Anwälte von Greenfield & Stadt Voerde haben das Vorhaben mittlerweile gegenüber dem OVG begründet. Unsere Anwälte haben postwendend entsprechende Stellungnamen an das OVG geschickt. Sie sind optimistisch, die Rodungen juristisch verhindern zu können. Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass der Greenfield versucht, schon jetzt mit der Zerstörung  des „Emmelsum Biotops“ zu beginnen, um unverrückbare Fakten zu schaffen!

Fast Alles von dem, was ihr hier seht, soll riesigen Logistikhallen weichen! Nur sehr wenige Menschen wollen, dass das so kommt!

07.01.2025 – Dank an die Spender und Spenderinnen!

Per Post

An Herrn, Frau, Eheleute, Firma, Organisation,…

Liebe Unterstützerin von „Emmelsum Biotop retten!“           

Wir möchten uns zum Beginn des neuen Jahres herzlich für Deine / Ihre Spende zum Erhalt des Emmelsum Biotops bedanken! Die Spende hat einen wesentlichen Anteil daran, dass es das von den vereinten Nationen prämierte Biotop immer noch gibt!  Wir sind zuversichtlich, dass die gerichtliche Klärung zur Rechtmäßigkeit der Planung zu Gunsten des Biotoperhalts ausgehen wird!                

Wir wünschen Euch / Ihnen ein Gutes Neues Jahr 2026

Herzliche Grüße                                

Günther Rinke  (BUND Kreisgruppe Wesel)  Johannes Hansen (Initiative Emmelsum Biotop retten)    

                                                            

V.l.n.r. Günther Rinke (BUND KV Wesel), Günter R. Ladda (BIGG Spellen e.V.), Johannes Hansen & Frank Parting (Initiative: „Emmelsum Biotop retten!“)

                                                                    

V.l.n.r. Engelbert Jesih & Dr. Georg Gallenkemper

München: 8.10.2025 – Unserer Initiative auf der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen

Beckdahls-Weide auf dem Büssum vor der Versiegelung durch DeltaPort (Foto, m.f.G. von H. Blossey)
So als Fläche beworben von DeltaPort in der Broschüre „Immobilienguide“ auf der EXPO REAL

Ebenfalls in der Broschüre „Immobilienguide 2025/2026“ des „Niederrhein Kreises“ wurde der greenfield Industriepark Voerde auf der EXPO REAL als hochwertiges Neubauprojekt mit Produktions-/ Industrie-/ Logistikflächen für Hafen-affine Nutzung mit Baubeginn 1. Quartal 2026 beworben. Die Firma Greenfield selber hat den Baubeginn auf ihrem EXPO REAL – Messestand mit 2. Quartal 2026 angekündigt. Anmerkung: Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind ab Anfang März bis Ende September u.a. das Stören von geschützten Tieren und Pflanzen, das Zerstören von Lebensräumen sowie das Entfernen von Hecken und Bäumen gem. § 39 Bundesnaturschutzgesetz verboten!

29.07.2025 – Spontaner Biotopbesuch vom WDR

Wir haben unsere Anwälte umgehend über den Stadtratsbeschluss in Kenntnis gesetzt. Die Klage gegen den Bebauungsplan wird der Bund für Umwelt und Naturschutz NRW (BUND) führen.

Unsere Kundgebung am 8. Juli 2025 vor der Entscheidung des Voerder Stadtrates über den Bau von Logistikhallen auf dem Emmelsum Biotop

Einen bienenfreundlichen Heckenstrauch vom Pflanzgarten gab es als Dank für das Bläsercorps im Hegering Voerde.
Das Bläsercorps im Hegering Voerde

03. Juli 2025 – Biotop-Besuch von Bündnis 90/Die Grünen-Kreisverband Wesel

V.l.n.r. Dr. Hans-Peter Weiss, Klaus Leonhards (Grüne KV Wesel), Günther Rinke (BUND KV Wesel), Frank Parting (Emmelsum Biotop retten), Mascha Gores (Grüne KV Wesel), Johannes Hansen (Emmelsum Biotop retten)

Unser Social-Media-Post vom 10.06.2025

05. Mai 2025 – Biotopbegehung mit dem Voerder Bürgermeisterkandidaten Martin Scholz

30.03.2025 Gelungener „AKTIONSTAG AM SONNTAG“ auf dem Spellener TINTHOF mit ca. 140 Besuchern & Besucherinnen

Unser besonderer Veranstaltungsdank gilt TINThof-Bauer Hülsermann, Pastor Kolks & Pfarrer i.R. Meier, Bäckerei Ernsting und unseren Unterstützerorganisationen: Hegering Voerde, Ortsbauernschaft Voerde, Die Grünen / Bündnis 90 Voerde, NABU Voerde, BUND Kreisverband Wesel, attac Niederrhein und Bündnis „Rhein-Lippe-Aue bleibt!“ Sie waren mit Infoständen u. Aktionen engagiert dabei.

Fotos: Privat

EINLADUNG ZUM „AKTIONSTAG AM SONNTAG“ – Zeit: 30.03.2025, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, Ort: TINTHOF

Aktionstag zur Rettung des Emmels🐝m Biotops auf dem Tinthof, Weseler Straße 7, in 46562 Voerde-Spellen mit Infos & Aktionen von unseren Unterstützerorganisationen, Andacht zur Bewahrung der Schöpfung (Pastor Wilhelm Kolks & Pfarrer I.R. Gisbert Meier), Live-Musik, Kindermalaktion, Grillwürstchen, Kaffee & Kuchen & Getränke. 

Foto: Goldecken TV

Dezember 2024 – Mahnwache am Biotop

Foto: Privat
Fotos: Privat
25.10.2024 Ortsteingang Spellen Weseler Straße (Foto: Privat)

Die Tagesordnung des Stadtentwicklungsauschusses der Stadt Voerde am 24.09.2024 beinhaltet keine Beratung zur 75. Änderung des Flächennutzungsplanes „Logistikpark Hafen Emmelsum“ sowie zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 139.

Artensterben – WDR 5 Quarks – Wissenschaft und mehr 29.07.2024 

Wie stoppen wir das Artensterben? Moderation: Franz Hansel. Interview mit BI-Mitglied Johannes Pappas ab Min.13. Thema Emmelsum Biotop /Rhein Lippe Aue

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/wissenschaft-und-mehr/audio-artensterben—regionaler-honig—leistungssport-100.html

Foto: Privat

Für mehr als 150 Einwendungen !!!

Die nachstehenden Links führen zu Stellungnahmen von BUND & NABU, Kreisbauernschaft Wesel e.V., Bündnis 90 / Die Grünen Voerde und zu Einwendungen von Bürger/Innen zum Bebauungsplan Nr. 139 „Logistikpark Hafen Emmelsum“.

Stellungnahme BUND & NABU https://emmelsum-biotop-retten.de/wp-content/uploads/2024/05/Stellungnahme-Logistikpark-Emmelsum-20.01.2023-1.pdf

Stellungnahme Kreisbauernschaft https://emmelsum-biotop-retten.de/wp-content/uploads/2024/06/Stellungnahme-Kreisbauernschaft-2.pdf

https://emmelsum-biotop-retten.de/wp-content/uploads/2024/06/Einwendung-Dr.-Georg-Gallenkemper-1.pdf

Landschaftszerstörung 1

In den letzten Jahren ist im Bereich des Hafens Emmelsum sowie zwischen Kanal und Böskenstraße eine fortschreitende Landschaftszerstörung zu beobachten. Gewerbe- und Industrieanlagen haben die ursprüngliche niederrheinische Landschaft und damit ein Stück vertrauter Heimat verschwinden lassen. Jetzt soll auch noch die letzte verbleibende Grünfläche in diesem Raum zum größten Teil verschwinden. Gegen diese Entwicklung wende ich mich entschieden und fordere ein Ende dieser Landschaftszerstörung, damit die Lebensqualität in Spellen und Emmelsum erhalten bleibt.

Landschaftszerstörung 2

Der Bebauungsplan eröffnet dem Investor die Möglichkeit bis zu 20 Meter hohe Hallen errichten zu können. So eine Hallenhöhe würde das Ortseingangsbild von Spellen nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte deshalb darum die Hallenhöhe vertraglich so zu gestalten, dass der Investor die Hallenhöhe im vorgenannten Sinne reduzieren muss.

Landschaftszerstörung 3

Immer mehr landwirtschaftliche Fläche am Niederrhein wird für Kies-u. Logistikindustrie benutzt. Dazu werden weitere landwirtschaftliche Flächen in sogenannte Ausgleichflächen umgewandelt. Dabei sind die landwirtschaftlichen Wiesen u. Äcker bereits Natur, mit ihren von den Landwirten angelegten Grünstreifen und Randbepflanzungen. Das Deklarieren dieser Landschaften als Ausgleichsflächen ist eine Täuschung. In der Summe gehen landwirtschaftliche Nutzfläche und Naturraum verloren

Klima 1

In dieses Gebiet, mit einer für Voerde derart wichtigen klimatischen Funktion einzugreifen, verbietet sich. Dies verbietet sich vor allem vor dem Hintergrund der Klimakrise, die ein Umdenken und eine Verschiebung der politischen Prioritäten erfordert. Räume, die zur Abkühlung beitragen und als Frischluftschneisen dienen, müssen ungestört erhalten bleiben. Flächenversiegelungen und die Errichtung eines Gebäudes von den geplanten Ausmaßen sind in einer Frischluftschneise und in einem Abkühlungsraum fehl am Platze.

Klima 2

Die Errichtung eines Logistikzentrums an der vorgesehenen Stelle wird zu Flächenversiegelung führen und zu einer deutlichen Zunahme besonders des LKW-Verkehrs. Beide Faktoren sorgen für eine Verstärkung der Klimakrise durch unmittelbare Förderung der Erwärmung oder durch gesteigerte CO2 Emissionen. Dies steht im deutlichen Gegensatz zu den Erfordernissen des Klimaschutzes.

Artenschutz 1

Die Errichtung des Gebäudes und der sonstigen Verkehrsinfrastruktur des Logistikzentrums wird auch zur Folge haben, dass bisher wichtige Biotopstrukturen zerstört bzw. stark beeinträchtigt werden und sie damit ihre Vernetzungsfunktion nicht mehr leisten können. Die einzige noch vorhandene Biotopverbindung vom Freiraum um Spellen zum Kanal und darüber hinaus in die Lippeaue würde zerstört werden.

Artenschutz 2

Das Plangebiet ist der letzte Rückzugsort, insbesondere für Niederwild in Emmelsum, bei Rheinhochwasser. Auch die veränderte Planung wird diesem Um-bzw. Notstand nicht gerecht. Das „Restbiotop“ wird der Situation bei Hochwasser, schon allein schon wegen der Anzahl der schutzsuchenden Tiere, nicht gerecht werden können. Bei Umsetzung der Planung wird es hier ein weiteren Biodiversitätsverlust geben!

Verkehr 1

Wie man heute schon feststellen kann, ist das Verkehrsaufkommen vor allem auf der Frankfurter Straße und der B8 besonders zu den Stoßzeiten sehr hoch. Der LKW-Verkehr hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Ich befürchte, dass durch das geplante Logistikzentrum noch deutlich mehr Verkehr insbesondere LKW-Verkehr erzeugt wird. Dieser Verkehr überlastet die Straßen, führt zu Staus, zusätzlichen Emissionen an Abgasen, Staub und besonders Lärm. Die Wohnqualität und Lebensqualität in vielen Voerder Stadteilen wird dadurch erheblich beeinträchtigt.

Verkehr 2

Für Radfahrer & Radfahrerinnen wird der zunehmende Verkehr entlang der Frankfurter Straße und der B8 zu einer deutlichen Belastung führen und somit das Radfahren auf diesen Strecken unattraktiv machen. Feinstaubbelastung, Lärm sowie eine vermehrte Unfallgefahr wären die Folgen für diese Verkehrsteilnehmer.

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https://www.voerde.de/klima-verkehr-bauen/bauleitplanung/offenlage-75-aenderung-des-flaechennutzungsplans-logistikpark

Im August 2023 hatte der Düsseldorfer Logistikhallenbauer Greenfield Überwachungsanlagen in das Emmelsum-Biotop gesetzt. Anfang Mai 2024 wurden diese entfernt. Bauzäune hat man in der Natur liegen lassen.

Foto: Privat
Foto: Privat

26.01.2024 Teilnahme am Mahnfeuer der Ortsbauernschaften Dinslaken, Voerde Hünxe

Foto: Privat
Foto: Privat

10.11.2023 – Keine Beratung in 2023 !

01.10.2023 – Schreiben an unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

Vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz das Roden u. Fällen von Bäumen und anderen Gehölzen. Beim Emmelsum-Biotop ist rechtlich festgestellt, dass die Firma Greenfield Developement ohne Änderung des gültigen Bebauungsplanes Nr. 39 von 1969 keine Bauten auf dem Areal errichten darf. Dessen ungeachtet bitten wir Euch um erhöhte Aufmerksamkeit und Benachrichtigung an uns, für den Fall, dass im Biotop Sträucher gerodet oder Bäume gefällt werden bzw. sich andere außergewöhnliche Aktivitäten im Bereich des Biotops ereignen.

Foto: Privat

15.09.2023 – Teilnahme an der Kundgebung von Fridays & Parents for Future Wesel

Foto: Privat

15.07.2023 – Foto von Georg Gallenkämper von der Initiative Schutz des Lippemündungsraumes

Foto: Privat

27. Mai 2023 – Blumen, Bienen und Fahrradtouristen am Biotop

Foto: Privat
Foto: Privat

Informationsstand auf dem Spellener Bauernmarkt am 19. Mai 2023

Bürgerinitiative gegen Logistikparkerweiterung in Emmelsum. – YouTube

Fotos: Privat

Lippedorf 24. April 2023

Foto: Privat
Foto: Privat

April 2023Die Bäckerei Ernsting unterstützt die Bewahrung des Emmelsum Biotops

Schreiben an die Unterstützer und Unterstützerinnen von Emmelsum Biotop Retten vom 29.03.2023

Guten Morgen,

in der gestrigen Rastssitzung wurde deutlich, dass es ungeklärte Rechtsfragen gibt. Das wurde so von der Voerder Stadtverwaltung eingeräumt. Insbesondere wurde die bisher dargestellte Möglichkeit der sofortigen Bebaubarkeit des Areals bzw. des Biotops sehr defensiv behandelt.

Zustande gekommen sind die gestrigen Einlassungen und die Verzögerung des Verfahrens aus unserer Sicht aufgrund der konkreten Nachfragen, Einlassungen u. Anträge von Fraktionen des Voerder Stadtrates sowie durch die  öffentliche Präsenz des Themas und durch das Engagement sehr vieler Bürgerinnen, Bürger u. Organisationen.

Auch die von uns öffentlich gemachte Hinzuziehung rechtlicher Unterstützung scheint Wirkung erzeugt zu haben. Wir sind nach unserem Rechtsberatungstermin in Hamburg guter Dinge, dass wir auch rechtlich gute Aussichten haben das Biotop in Gänze zu erhalten!

Euch Allen einen Guten Tag!

Ergänzung:

Da Bürgermeister Haarmann gestern davon sprach, dass ja der südliche Teil des Biotops mit „kleinen“ Einschränkungen erhalten bleiben soll, stellen wir nochmal deutlich fest, dass es sich bei dem Biotop für uns um das ganze Areal handelt.

Die von der Verwaltung u. der Firma Greenfield angedachten Biotopinselchen stehen in keinem Verhältnis zum ökologischen Wert des Gesamt Biotops!

Fraktionsübergreifender Antrag auf Verfahrensstopp vom 15.02.2023

Tinthof – Strohpuppe Ortseingang Spellen

Foto: Privat

Dank an unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

500 „Danke Postkarten“ vor Weihnachten an Emmelsum-Biotop-Retten Unterstützer*innen verteilt

25.11.2022 Hubertusfest auf dem Spellener Bauernmark

Frank Parting (Initiative) & Günter Ladda (BIG Spellen) Fotos: Privat

22.11.2022 Info-/ Protestveranstaltung vor dem Voerder Rathaus aus Anlass der Vorstellung der modifizierten Planung der Firma Greenfield Developement im Stadtentwicklungsausschuss

Foto: Privat
Foto: Privat

„Das ist kein Ort für einen Logistikpark!“ Charlotte Quick beim Emmelsum Biotop Spaziergang am 21.11.2022

V.l.n.r. Günter R. Ladda-BIG-Spellen, Charlotte Quik-MdL NRW, Frank Parting-Initiative, Jan Langenfurth-Stellv..Vors. CDU Voerde, Foto: Privat

Mahnwache am Biotop 13. November 2022

Foto: Privat

6. November 2022 Mahnwache gemütlich mit Klön, Kaffee,

Foto: Privat

02. November – Bewerbung von Emmelsum Biotop Retten für den Klimaschutzpreis des Kreises Wesel

Sonntag 23.Oktober 2022 Erste MAHNWACHE am Emmelsum Biotop

Fotos: Privat

Alle zusammen für unser gemeinsames Ziel! Unterschriftenübergabe bei Bürgermeister Haarmann und den Mitgliedern des Voerder Stadtrates am 27.09.2022

Foto:Privat

Informationsveranstaltung 22.09.2022 im Saal der Gaststätte Wessel in Voerde Spellen (Berichterstattung s. Presse)

02.09. 2022 Brief an den Umweltbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz

Bischöfliches Büro Niederrhein/Recklinghausen Herrn Weihbischof Lohmann Kapitel 3 46509 Xanten

Emmelsum Biotop Retten

Sehr geehrter Herr Bischof Lohmann,

In Voerde Emmelsum soll ein von den Vereinten Nationen ausgezeichnetes Biotop zerstört werden, um ein über 18 Hektar großes Stück Land für die Errichtung eines sogenannten Logistikparks“ in Anspruch zu nehmen. Es handelt sich bei dem Biotop um ein von der Öffentlichkeit abgeschiedenes und nicht forstwirtschaftlich genutztes Naturareal.

Nun ist über den geplanten Land- beziehungsweise Ackerflächenverlust auch der tierische Artenreichtum vom Boden bis zum Himmel in diesem Gebiet nicht wieder bringbar gefährdet. Ebenso bedroht ist die Klimaschutzfunktion des Biotopes als sogenannte Kohlenstoffsenke wie auch die Temperaturregulationsfunktion, die über den Bereich des Biotops in den Siedlungsbereich der Dörfer Spellen und Friederichsfeld hineinreicht.

Für uns ist unsere Umwelt kein Auto, was sich einfach reparieren lässt! Sie ist ein Schatz für Heute und für Die Zukunft! Diesen hier vor Ort am Beispiel des Biotops zu hüten, haben wir uns zur Aufgabe gemacht!

Wir wissen, dass wir diese Aufgabe allein nicht bewältigen können. Kraft geben uns derzeit die vielen Menschen und Initiativen aus den Dörfern, die uns mit bisher 1500 Unterschriften, Zuspruch, Spenden und kreativen Ideen unterstützen.

Wir wenden uns an Sie, verehrter Herr Weihbischof Lohmann, weil wir uns Unterstützung auch von Ihnen erhoffen und diese auf diesem Wege erbitten möchten. Diese Mithilfe erwünschen wir uns von ihnen persönlich, möchten Sie darüber hinaus auch ansprechen in Ihrer Eigenschaft als Beauftragter für Klima- und Umweltfragen in der Deutschen Bischofskonferenz.

Zu Ihrer weiteren Information über unser Anliegen und unsere Arbeit möchten wir Ihnen einen Blick auf unsere Webseite empfehlen. Falls Sie unsere Anliegen für unterstützungswürdig befinden sollten, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie persönlich Kontakt zu uns aufnehmen könnten.

Am 22. September dieses Jahres haben wir Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in den großen Saal der Gaststätte Wessel in Spellen eingeladen.

Herzliche Grüße Frank Parting

30.08.2022 Treffen mit unseren Unterstützern und Unterstützerinnen

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Gottesdienst „Unsere Erde!“ mit Infostand auf dem Tinthof in Spellen am 28.08.2022

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23. August 2022, Lippedorf – Idee & Sponsoring Bäckerei Ernsting Voerde

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18. August 2022 Die BIG Rheindörfer Götterswickerhamm, Löhnen, Mehrum e.V. und der Naturschutzbund Deutschland, NABU-Gruppe Voerde setzen sich ebenfalls zusammen mit uns für die Bewahrung des Emmelsum Biotops und für den Stopp des „Logistikparks“ ein.

05 August 2022 170 Unterschriften für den Erhalt des Emmelsum Biotops gegen den „Logistikpark“ bei unserem Informationsstand auf dem Spellener Bauernmakt.

Fotos: Privat

Die sogenannte Erdkull Am Schied gestern….

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und heute

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